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Reiseziel Mauritius

Strand des Touessrok-Hotels auf MauritiusSeafood auf MauritiusAngler beim Fischfang - Mauritius


Mauritius - Fauna

Die Fauna und Flora der Inseln Mauritius sowie der Lebensraum der Arten haben stark unter der menschlichen Besiedlung gelitten. Durch die Abholzung der üppigen Wälder wurde der Lebensraum für die ursprüngliche Fauna zerstört. Viele Arten starben aus. Besonders betroffen war hierbei die einheimische Vogelwelt. Viele Vögel landeten in den Kochtöpfen oder fielen den importierten Affen und Ratten zum Opfer. Bis auf einige Fledermaus- und Vogelarten ist die ursprüngliche Fauna Mauritius vollkommen ausgerottet.

Die Dronte (Dodo)

Das bekannteste Tier und Wahrzeichen von Mauritius ist die Dronte, volkstümlich auch Dodo genannt. Sie ist bereits seit Jahrhunderten ausgestorben. Im Naturkundemuseum von Port Louis steht eines der raren vollständig erhaltenen Skelette und eine Rekonstruktion dieses Laufvogels. Besonders markante Merkmale waren die kurzen Stummelbeine, ein krummer Schnabel, Federn, die erst hinter den Augen begannen, und die Flugunfähigkeit.

Ausgewachsen wurde das Tier 20 - 25 kg schwer. Im Laufe der Evolution hatte es seine Flügel und den Schwanz zu kleinen Federbüscheln reduziert. Da die Dodos keine natürlichen Feinde besaßen, hatten sie ihre Flugfähigkeit verloren. Mit der Ankunft des Menschen kamen jedoch Feinde auf die Insel.

Bis hierhin drohte auch den Eiern und Jungvögeln niemals Gefahr, die Erdbrüter konnten demnach mit einem Nachkommen pro Jahr auskommen. Mit der Fremdbesiedelung im 16. Jahrhundert wurden Fressfeinde wie Ratten, Schweine, Ziegen und Affen, die sich auch von Eiern und Jungvögeln ernährten, auf die Insel gebracht. Ebenso wurde das wohlschmeckende Fleisch von den Menschen bevorzugt.

Vogelwelt

Als es auf Mauritius noch Regenwälder gab, lebte eine große Anzahl farbenprächtiger Vögel auf der Insel. Viele dieser Arten fielen der Veränderung ihrer Lebensräume durch den Menschen zum Opfer. An Stelle der ausgerotteten Tiere wurden andere Arten heimisch. In den letzten Resten der ursprünglichen Waldökosysteme im Südwesten von Mauritius haben einige der endemischen Vogelarten wie der Kestrel, die Rosataube, der Mauritiussittich und der Mauritiusraupenfänger eine letzte Zuflucht gefunden. Der Mauritius-Turmfalke oder Kestrel ist der einzige Greifvogel auf Mauritius und der seltenste Falke der Erde. Um 1970 existierten auf Mauritius nur noch vier Tiere dieser Art. Durch ein intensives Schutzprogramm ist es gelungen, den Bestand wieder auf inzwischen über 400 Tiere anwachsen zu lassen. Der Mauritius-Falke steht jedoch weiterhin auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

Reptilien und Echsen

Auf Mauritius findet man nur kleineren Reptilien. In den ausgedehnten und weitläufigen Zuckerrohrplantagen leben vor allem Chamäleons und Eidechsen. Es existieren keine Giftschlangen auf der Insel.

Oft anzutreffen sind kleine Geckos auf Mauritius. Die harmlosen Tiere leben an den Wänden und Decken und sind wichtige Insektenvertilger in den Häusern der Einheimischen.

Wie auf den Galapagos- Inseln findet man auch im Indischen Ozean eine reiche Populationen von Riesenschildkröten. Die mauritianische Riesenschildkröte war dem Menschen hilflos ausgeliefert. Weil die Tiere monatelang ohne Nahrung überleben konnten, waren sie eine willkommene Fleischreserve auf den Schiffen. Die heute auf der Insel ausgestellten Riesenschildkröten gehören zu einer Art, die ursprünglich auf dem Atoll Aldabra, welches sich ca. 400 km nördlich von Madagaskar befindet, heimisch ist. Die einzigen drei überlebenden Exemplare der mauritianischen Art werden auf der Ile-Aux- Aigrettes in einem Naturpark geschützt.

Säugetiere

Die Säugetiere waren vor der Besiedelung Mauritius nur durch wenige Arten vertreten. Es existieren zwei endemische Arten von Fledermäusen auf der Insel. Schon im 16. Jahrhundert kamen mit den ersten Schiffen Ratten nach Mauritius, die viele andere Arten vernichteten. Zur Bekämpfung der Nager wurden auf der Insel Indische Mungos angesiedelt. Sie leben heute in vielen Regionen und sind häufig auf den Straßen rund um die ausgedehnten Zuckerrohrfelder zu sehen.

Von den Holländern wurde Rotwild aus Java eingeführt. In den Weidegebieten wird der Bestand auf über 25.000 Tiere geschätzt.

Vor 400 Jahren wurden durch die Portugiesen kleine Makaken aus Asien auf die Insel gebracht. Die Affen kommen aus den Wäldern ins flache Land und durchstöbern Pflanzungen und Siedlungen nach Nahrung. Sie räubern Eier aus Nestern, so dass es durch die Makaken bereits zur Ausrottung vieler Vogelarten kam. In der Bevölkerung werden sie hoch angesehen und dienen durch ihr schmackhaftes Fleisch auch als Nahrungsmittel.

Unterwasserwelt

Kanadas Klima ist durch die kontinentale Lage in arktische und gemäßigte Zonen unterteilt. Der größte Teil des Landes hat ausgeprägte und trocken-heiße Sommer und sehr kalte aber meistens sonnige Winter. Diese Zeiten dauern mindestens fünf Monate.

Kommt man weiter nach Norden, so fallen die Jahreszeiten Frühling und Herbst kürzer aus und das um so mehr, je weiter man nach Norden kommt. Hier werden diese Jahreszeiten auf zwei bis drei Monate begrenzt. Im Winter macht sich das arktische Klima mit seinen Kaltluftfronten bis weit in die südlichen Teile des Landes bemerkbar.

Im Sommer trifft man häufig in den südlichen Regionen Kanadas Temperaturen bis zu +35° Celsius bedingt durch die Warmluftfronten aus dem Golf von Mexiko an. In den nördlichen Teilen des Landes liegen die Sommertemperaturen jedoch tagsüber bei durchschnittlich +15°. Diese können nachts bis unter den Gefrierpunkt absinken.

Im Winter fallen die Temperaturen auf durchschnittlich -5° bis + 10° im Süden und +5° bis -40° im Norden des Landes.

An der milderen südlichen Pazifikküste von British Columbia halten sich die Temperaturen in der Regel oberhalb des Gefrierpunktes. Im Winter sind in allen Teilen des Landes bis auf Nova Scotia heftige Schneefälle anzutreffen.


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