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Europa - Alpen - Dolomiten

LandyLandyLandy


Landy-Reisen - Alpen - Dolomiten

Wir haben die meisten Täler und Pässe der Alpen in diversen Jahren mehrfach besucht. Nachstehend haben wir einige interessante Eindrücke unserer Reisen durch die Alpenregionen zusammengefasst.

Die Anreise zu den Dolomiten führt uns dieses Mal durch das Ötztal (übrigens eine wunderschöne Naturlandschaft, die wir auf unserer Seite "Alpen-Österreich" beschrieben haben) und über die Timmelsjoch-Hochalpenstrasse.

Mit 2.509 Metern ü.M. ist der Pass lediglich im Sommer zu befahrem. Im Winter ist er gesperrt. In diesem Jahr liegt im Spätsommerr Ende September noch reichlich Schnee auf dem Gipfel. Wir machen hier oben erst einmal eine kurze Rast. Brigitte ist angesichts des herrlichen Wetters mit Sonnenschein und klarer Sicht vollkommen begeistert trotz der kühlen Brise, die hier oben weht. In den Monaten September und Oktober wird man hier oben mit einer unübertroffenen Weitsicht belohnt. Unsere weitere Tagesetappe soll uns über den Jaufenpass und Sterzing ins Sarntal führen.

Brigitte am TimmelsjochTimmelsjoch - Hochalpenstrasse

Am Rittner Horn planen wir dann, eine Übernachtung einzulegen. Es ist ein noch langer Weg mit einigen Serpentinen bis dorthin. Am nächsten Morgen geniessen wir bei herrlichem Spätsommerwetter das Alpenpanorama mit Sicht auf das Schlerngebiet. Das Rittner Horn ist umgeben von einem Hochplateau in 1200 bis 2260 m. ü. M.

Von Klobenstein aus fahren wir nach Lengmoos und stellen den Wagen auf dem Parkplatz des mittelalterlichen Deutschordenshospitzes ab. Von dort aus wandern wir zu den "Erdpyramiden", diesen hochragenden roten Moränentürmen mit massivem Deckstein. Ein besonderer Tip zur anschließenden Einkehr sind die im Herbst beliebten Törggelehöfe.

Erdpyramiden am Ritten

Unser weiterer Weg führt uns über Barbiano ins Grödnertal. Wir fahren über St. Ulrich und machen hier eine kurze Rast. St. Ulrich ist die Heimatstadt von Luis Trenker. Seine schönsten Filme sind hier am Langkofel und in Gröden entstanden.

Die Stadt ist um diese Jahreszeit vollständig in der Hand von Tages-Touristen. Bei 4.500 Einwohnern verzeichnet sie 500.000 Übernachtungen pro Jahr...das besagt alles. Wir sehen zu, dass wir uns eiligst wieder auf den Weg machen.

Über St. Christina und Wolkenstein geht es Richtung Sellajoch. In Wolkenstein legen wir zwei weitere Übernachtungen ein, um das Gebiet um die Sella-Gruppe ausgiebig zu erkunden.

Der nächste Tag soll uns rund um die Sella-Gruppe und zwar über die Pässe Sellajoch, Passo Pordoi, Passo di Campolonga, vorbei an Corvara und Richtung Grödner-Joch zurück nach Wolkenstein führen. Dies ist eins der beeindruckendsten Panoramen in den Dolomiten und eine landschaftlich ausgesprochen schöne Tour.

Dolomiten - Sella-Gruppe

Dolomiten - Sella-JochDolomiten - Rast am Sella-Joch

Die erste Etappe ist die Auffahrt zum Sellajoch. Wir haben heute wieder Glück mit dem Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein machen wir eine kurze Rast vor dem höchsten Punkt des Sellajochs und genießen die wundervolle Aussicht auf die majestätische Bergwelt.

Während ich die Gelegenheit nutze, um einige Aufnahmen zu machen, sorgt Brigitte für unser leibliches Wohl, wie man sieht. Das Panorama ist so beeindruckend, dass wir uns alle Zeit zum relaxen lassen. Nach jeder Serpentine sieht die Landschaft wieder anders aus und vermittelt neue Eindrücke. Das Gebiet ist ein Eldorado für Wanderer, Bergsteiger und Kletterfreunde.

Dolomiten - Rast am Sella-Joch

Dolomiten - Langkofel und PlattkofelDolomiten - Langkofel und Plattkofel

Wir überqueren das Sellajoch mit seinen 2.244 m.ü.M. und fahren Richtung Passo Pardoi. Der höchste Berg innerhalb der Sella-Gruppe ist der Piz Boe mit 3.151 m.

Dolomiten - Sella-Pass 2.244 m. ü. M.Dolomiten - Sella-Gruppe

Auf der Abfahrt zwischen Sellajoch und Passo Pardoi wird das naheliegende Hochplateau von vielen Paraglidern gerade wegen der günstigen Wärmeauftriebe genutzt. Der Himmel ist übersät mit vielen kleinen bunten Punkten, die sich langsam durch die Lüfte schrauben.

Aus knapp 3.000 Metern Höhe geht der lange Flug ins Tal. Wir sehen die lautlosen Gleiter auf der Weiterfahrt beim Landeanflug auf einer Wiese bei Ossaria del Pardoi, einem kleinen Bergdorf, wieder. Die Aussicht am Passo Pardoi Richtung Süden auf den Marmolada mit seinen 3.342 Metern ist einfach grandios. Der Berg ist zum Greifen nahe, obwohl uns ca. 2o KM Luftlinie trennen. Der Gipfel ist heute schneenbedeckt.

Dolomiten - Gleitschirmflieger am Sellajoch

Dolomiten SellaBlick vom Sella-Pass auf die umliegenden Gipfel

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