Reiseziele
Service
» Scripts
» Hinweise
» Statistik
WeltreiseForum
Online
73 Gäste, 0 Mitglieder
Herzlich Willkommen pipistrella, unser neuestes Mitglied.
Statistik
Besucher gesamt: 747.752
Besucher heute: 578
Besucher gestern: 1.617
Max. Besucher pro Tag: 2.532
gerade online: 22
max. online: 72
Seitenaufrufe gesamt: 3.872.327
Seitenaufrufe diese Seite: 2.090
counter Statistiken
Infos

Globetrotter on Tour - Reise-News
Aktuell

Bilder aus Amerika
smiley
Suchen

Reisebericht der Woche
Community


Europa - Portugal

Verlassenes Haus im Monchique-GebirgeHolzvorrat für den Winter - Monchique-GebirgeStadthaus in Monchique


Landy-Reisen - Portugal

Von der Algarveküste aus führt uns der Weg direkt ins Monchique-Gebirge. Hier sind die Auswirkungen des Massentourismus noch nicht zu spüren. Die Straßen sind eng aber gut gesichert. Es hat gerade wieder einmal aus vollen Eimern geregnet. Die Regengüsse dauern nicht sehr lange, sind aber äußerst ergiebig. Es bilden sich sofort Überflutungen und die Fahrweise muß den veränderten Bedingungen angepasst werden. Die Natur nimmt das feuchte Klima dankend auf. Überall grünt und blüht es.

Wir durchfahren das Monchique - Gebirge von Süden nach Norden. Die Straße windet sich durch enge Schluchten und über hohe Kammrücken. Es ist alles dicht bewaldet. Kaum eine Siedlung oder ein Haus stört hier die Natur.

Portugal - Monchique-GebirgePortugal - Straße durchs Monchique-Gebirge

Vom vorhergehenden Gewittersturm sind die abseits der Straßen liegenden Wege vollkommen aufgeweicht. Umgestürzte Bäume und Äste versperren die Straßen und Wege. Eine gute Gelegenheit für Brigitte, nach lohnenen Naturandenken zu suchen. Das ganze Gebiet ist mit riesigen Eukalyptusbäumen bewachsen. Von den regelmäßigen kräftigen Regenfällen wachsen selbst an den Bäumen überall Moose und Pflanzen.

Portugal - Auswirkungen des GewittersPortugal - Eukalyptusbaum

Inmitten des Monchique-Gebirges liegt ein winziges verträumtes Bergdorf. Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein. Alles läuft gemächlich und ruhig ab. In der Mittagszeit wird ein kleines Nickerchen bei dem herrlichen Sonnenschein sogar im Stehen absolviert. Was Herrchen darf, steht auch dem Wachhund zu. Schließlich braucht auch er seine Siesta.............

Portugal - Siesta im StehenPortugal - Siesta im Liegen

Die Stadthäuser sind mit bunten Farben angemalt und passen zu der lebensbejahenden Einstellung der Bewohner. Die Stadt ist mit engen Gassen durchzogen. Sie enden alle auf einem Hauptplatz. Der ist zugleich Bushaltestelle, Taxistand und Kommunikationszentrale in einem. Hier trifft man sich, um die neuesten Nachrichten zu hören und loszuwerden. Das Leben geht hier selbstverständlich noch etwas geruhsamer zu als in unserem hektischen Nordeuropa.

Brigitte benötigte eine Ersatzbatterie für ihre Swatch. Wir suchten und fanden in einer Seitengasse einen Uhrmacher in seinem ca. 10 qm großen Geschäft. Es war gerade 15.00 Uhr. Die Mittagssiesta war noch nicht ganz beendet. Der alte Uhrmacher bat uns, doch noch 10 Minuten zu warten, bis seine Siesta beendet ist, dann sei er gleich für uns parat. Das Warten hatte sich gelohnt. Wir bekamen unsere Ersatzbatterie eingebaut und erfuhren nebenbei so einiges über die Historie des Dorfes.

Portugal - Stadthaus im Monchique-DorfPortugal - Stadtzentrum Monchique

Die Korkeichen sind hier ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor. Auf den Bäumen wird mit Farbe das Jahr der Schälung vermerkt. Die Rinde wächst in in etwa vier bis fünf Jahren soweit nach, dass die nächste Ernte erfolgen kann. Sobald sie einen bestimmten "Reifestand" erreicht haben, werden die Rinden geschält.

Das Material dient im Wesentlichen zur Herstellung von Korken. Da die Ernten immer geringer werden und die Nachfrage unvermittelt hoch ist, sind die Preise für dieses Erzeugnis enorm gestiegen. Naturkorken werden deshalb wohl in Zukunft nur noch für höherpreisige Spirituosen verwendet. Nach der Ernte werden die Rinden fein säuberlich gestapelt und getrocknet.

Es gibt im Monchiquegebiet viele kleinere Bauern, die sich hiermit ihen Lebensunterhalt verdienen. Die Art der Aufbereitung dieser Ernteerträge wirken auf den Betrachter wie kleine Kunstwerke. Für die Bauern ist es wohl eher harte Arbeit.

Mitten im Monchique-Gebirge finden wir nicht unweit der Hauptstrasse das Restaurant "O Poco da Serra", das noch von der Hausbesitzerin selbst geführt wird. Die alte Dame bereitet uns ein vorzügliches einheimisches Essen. Sie erzählt uns, dass sich hierher ausländische Touristen selten verirren. Wir müssen uns wieder einmal eingestehen, dass es sich erneut gelohnt hat, die touristisch ausgetretenen Pfade zu verlassen.

Portugal - Korkeiche im geernteten Zustand

Portugal - KorkeichenernteRestaurant im Monchique-Gebirge

Am Wegesrand finden wir einen geparkten LKW, der wohl kürzlich bei zu glatter Fahrbahn die Kurve nicht mehr geschafft hat......Noch um diese Jahreszeit (Oktober) wachsen hier aufgrund des günstigen Klimas die Orangen auf den Feldern und am am Wegesrand. Alles blüht und grünt dank der ergiebigen Regengüsse, die uns während unseres 3-tägigen Aufenthalts in der Region immer wieder überraschen.

Portugal - Reste eines LKW's am WegesrandPortugal - Apfelsinenbaum im Monchique-Gebirge

» zurück zur Auswahl

Mehr Informationen

Fragen zum Reiseziel Europa? Im » Europa - Forum bekommst Du die Antworten!

Was passiert sonst noch im Weltreise-Forum:

Erfahrungsaustausch, Tipps weitergeben, Reiseberichte veröffentlichen,
aktuelle Nachrichten und News und vieles mehr! Besuch die Reise Community im

» Globetrotter Weltreise - Forum


Eintrag ins GästebuchWir freuen uns über einen Eintrag in unser » Gästebuch